Dr. iur. Florian Gottschalk
Rechtsanwalt

Tränkmühle 1
86551 Aichach

Fon 08251 / 894 71 85
Fax 08251 / 894 71 86

mail@kanzlei-drgottschalk.de

Mo, Di und Do:
09:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 16:00 Uhr

Sowie nach Vereinbarung.

RECHTSANWALTSVERGÜTUNGSGESETZ

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) bildet die Grundlage der Vergütungsberechnung. Möglich ist eine Berechnung auf der Grundlage des gesetzlichen Vergütungsverzeichnisses oder einer vertraglichen Vereinbarung.

KALKULATIONSBEISPIELE
Erfahren Sie mehr über die Gebühren für eine Erstberatung, die Vergütung präventiver Leistungen und die Gebühren nach dem RVG

GESETZLICHE GEBÜHREN

Wird keine vertragliche Vereinbarung geschlossen, so berechnet sich die Vergütung nach dem in Anlage 1 zum RVG enthaltenen Vergütungsverzeichnis (VV RVG). In zivilrechtlichen Streitigkeiten ergibt sich die Vergütung aus der einfachen Gebühr multipliziert mit dem für die konkrete Leistung vorgesehenen Gebührensatz. Die einfache Gebühr ergibt sich aus dem Gegenstandswert (Streitwert). Anlage 2 zum RVG (Gebührentabelle) enthält eine Auflistung der einfachen Gebühr bis zu einem Gegenstandswert von 500.000,00 €. Zur Vergütung kommen noch Auslagen wie Postentgelte, Fahrtkosten und Umsatzsteuer.

VERGÜTUNGSVERZEICHNIS (ANLAGE 1 RVG)
Gebühren und Gebührensätze zur Vergütungsberechnung

GEBÜHRENTABELLE (ANLAGE 2 RVG)
Auflistung der einfachen Gebührenhöhe nach Gegenstandswerten

GEBÜHRENVEREINBARUNG

Eine Gebührenvereinbarung wird für (Erst-)Beratungen, schriftliche Gutachten und Mediationen geschlossen. Die Beratungsgebühr wird auf die Gebühr für Folgetätigkeiten angerechnet. Wird mit einer Privatperson (Verbraucher nach § 13 BGB) keine Gebührenvereinbarung geschlossen, so beschränkt sich die Gebühr für die Erstberatung auf höchstens 190,00 € sowie für ein schriftliches Gutachten auf höchstens 250,00 €.

BERATUNG, GUTACHTEN UND MEDIATION (§ 34 RVG)
Bestimmungen zur Gebührenberechnung bei Beratung, schriftlichen Gutachten und Tätigkeiten als Mediator

VERGÜTUNGSVEREINBARUNG

Die im Vergütungsverzeichnis beschriebenen Rechtsdienstleistungen können auch auf der Grundlage einer vertraglichen Vergütungsvereinbarung abgerechnet werden. Eine Unterschreitung der gesetzlich vorgesehenen Vergütung ist nur im außergerichtlichen Bereich zulässig.

VERGÜTUNGSVEREINBARUNG (§ 3A RVG)
Anforderungen an eine vertragliche Grundlage zur Vergütungsberechnung